Frankreich hat den ersten Ebola-Fall dieses Ausbruchs gemeldet – ein Arzt, der aus der Demokratischen Republik Kongo zurückkam, wurde isoliert.

Was ist passiert? In Frankreich wurde ein Arzt positiv auf Ebola getestet, nachdem er im Kongo als Helfer gearbeitet hatte. Er kam mit Fieber zurück und wurde sofort in einem Krankenhaus isoliert. Sein Zustand ist stabil. Behörden suchen jetzt Menschen, die mit ihm Kontakt hatten – sie sollen drei Wochen zu Hause bleiben, um andere nicht anzustecken. Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, also nicht einfach beim Reden oder Händeschütteln.

Wer hilft? Die Weltgesundheitsorganisation WHO und mehrere Hilfsorganisationen behandeln Erkrankte vor Ort im Kongo, betreiben Behandlungszentren und testen zwei mögliche Medikamente: ein experimentelles Ebola-Mittel namens MBP134 und das antivirale Mittel Remdesivir. In Europa hat die Charité in Berlin gezeigt, dass eine Behandlung funktionieren kann – ein US-Arzt wurde dort nach etwa zwei Wochen gesund entlassen. Die WHO sagt: Für den Rest der Welt bleibt das Risiko niedrig.