Im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben sich über 1.000 Menschen mit Ebola angesteckt, mehr als 250 sind gestorben. Der Ausbruch ist noch nicht unter Kontrolle.

Was ist passiert? In drei Provinzen im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) haben sich seit Anfang Mai über 1.000 Menschen mit dem Ebola-Virus angesteckt. Rund 250 von ihnen sind bereits gestorben. Auch im Nachbarland Uganda haben sich 19 Menschen angesteckt, zwei sind dort an Ebola gestorben. Ebola ist eine sehr gefährliche Krankheit: Das Virus wird durch Körperkontakt und durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, zum Beispiel Blut, Erbrochenem oder Schweiß. Wer sich ansteckt, bekommt hohes Fieber, schwere Blutungen und kann an Organversagen sterben. Eine bestimmte Behandlung oder einen zugelassenen Impfstoff gegen diesen Virustyp gibt es bisher nicht. Deshalb ist es so wichtig, Erkrankte schnell zu isolieren und alle Menschen, die mit ihnen Kontakt hatten, aufzuspüren und zu beobachten.