Die US-Justiz prüft, ob die Autorin E. Jean Carroll in einem wichtigen Prozess die Unwahrheit gesagt hat.
Was ist passiert? E. Jean Carroll hatte Donald Trump verklagt, weil er sie vor vielen Jahren sexuell missbraucht und später schlecht über sie geredet haben soll. Ein Gericht gab ihr Recht und sprach ihr hohe Entschädigungen zu. Jetzt geht es um die Frage, ob Carroll bei ihrer Aussage gelogen hat, als sie sagte, niemand helfe ihr bei den Prozesskosten. Später kam nämlich heraus, dass ein reicher Geschäftsmann einen Teil der Kosten übernommen hatte.
Wer hilft, die Sache aufzuklären? Das US-Justizministerium hat offizielle Ermittlungen eingeleitet. Der zuständige Generalstaatsanwalt Todd Blanche hat sich selbst aus dem Fall zurückgezogen, weil er früher Trumps Anwalt war – so bleibt das Verfahren fair. Unabhängige Richter und Geschworene werden am Ende entscheiden, ob Carroll wirklich einen Meineid geleistet hat oder ob es eine harmlose Erklärung für die unterschiedlichen Angaben gibt.
