Zwei sehr starke Erdbeben haben Venezuela erschüttert. Viele Menschen sind gestorben oder verletzt, und Retter aus vielen Ländern sind auf dem Weg, um zu helfen.
Was ist passiert? In Venezuela hat die Erde innerhalb von nur 39 Sekunden zweimal stark gebebt. Die Erdbeben waren so stark wie 7,2 und 7,5 auf der Richterskala. Mindestens 188 Menschen sind gestorben, etwa 1500 wurden verletzt. Besonders schlimm trifft es die Stadt La Guaira am Meer und die Hauptstadt Caracas. Dort sind Häuser eingestürzt, der Flughafen wurde geschlossen, und die Züge fahren nicht mehr. Viele Menschen werden noch vermisst.
Wer hilft? Rettungsteams aus vielen Ländern sind bereits unterwegs oder schon da. Auch die Schweiz schickt ein grosses Team: 80 Spezialkräfte, acht Suchhunde und 18 Tonnen Material. Sie fliegen noch in dieser Nacht nach Caracas und kommen dort am Sonntag um 10 Uhr an. Die Uno sagt: Wir brauchen eine «massive gemeinsame Anstrengung», also dass alle Länder zusammen helfen. In Venezuela haben die Behörden in La Guaira ein Notspital aufgebaut, und trotz fehlender Ausrüstung werden laufend Menschen geborgen – manche werden von Nachbarn und Verwandten mit Applaus empfangen.
