In Venezuela hat die Erde stark gebebt, Häuser sind eingestürzt, viele Menschen sind verletzt – jetzt reist auch Hilfe aus der Schweiz in das Land.
Am Mittwochabend (Ortszeit) bebte in Venezuela zweimal heftig die Erde. Die US-Erdbebenwarte USGS maß die Stärke mit 7,2 und 7,5. Solche Werte bedeuten: Es ist ein sehr starkes Beben. Besonders schlimm traf es die Regionen im Nordwesten des Landes und die Hauptstadt Caracas. Allein in Caracas stürzten rund zehn Häuser ein, in der Stadt La Guaira an der Karibikküste etwa 42. Erste Behördenangaben sprechen von mindestens 164 Toten und knapp 1.000 Verletzten.
Viele Länder und Hilfsorganisationen haben Unterstützung geschickt oder angekündigt. In der Nacht zum Donnerstag kam ein Schweizer Spezialteam in Caracas an. Diese Fachleute suchen normalerweise nach Verschütteten, wenn Häuser eingestürzt sind – man nennt sie deshalb auch Such- und Rettungsteams. Sie bringen Geräte mit, mit denen man verschüttete Menschen in den Trümmern finden kann, und haben medizinisches Material dabei. Auch El Salvador schickt 300 Rettungskräfte, Sanitäter und 50 Tonnen Hilfsgüter wie Wasser, Essen und Medikamente.
