Zwei starke Erdbeben haben Venezuela erschüttert, mindestens 164 Menschen sind gestorben und internationale Rettungsteams sind auf dem Weg, um zu helfen.
In Venezuela hat die Erde in dieser Woche zweimal stark gebebt. Die Erdstöße hatten die Stärke 7,2 und 7,5 – das ist sehr heftig. Mindestens 164 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, knapp 1.000 weitere wurden verletzt. Besonders schlimm ist die Lage in der Hauptstadt Caracas und in der Küstenstadt La Guaira, wo Dutzende Gebäude eingestürzt sind. Viele Menschen werden noch vermisst, darunter eine Mutter, deren zwei kleine Kinder verletzt, aber lebend aus den Trümmern geborgen wurden.
Zum Glück sind Helferinnen und Helfer aus vielen Ländern bereits unterwegs. Das UN-Nothilfebüro OCHA koordiniert den Einsatz. UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher sagte: "Unser Team in Venezuela arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um die Prioritäten festzulegen". Auch die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez hat die Bevölkerung und Unternehmen um Hilfe gebeten, zum Beispiel um schwere Bagger, um Trümmer beiseitezuräumen.
