In Peru hat die Erde am Samstagabend so stark gebebt, dass mindestens fünf Menschen gestorben sind und über 20 verletzt wurden.
Das Beben traf den kleinen Andenort Chongos Bajo in der Region Junín, etwa 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Lima. Die Stärke lag nach Messungen zwischen 5,1 und 5,5, das Epizentrum befand sich rund 24 Kilometer unter der Erde. In der Nacht liefen Rettungsarbeiten, weil viele Häuser beschädigt wurden.
Peru wird jedes Jahr von vielen Erdbeben erschüttert, weil das Land am sogenannten Pazifischen Feuerring liegt – einer Zone, in der Erdplatten aneinanderreiben. Die meisten Beben sind so schwach, dass man sie kaum spürt. Nur wenige Wochen zuvor hatte ein schweres Erdbeben in Venezuela mehr als 5.100 Menschenleben gefordert.
Hilfe kommt vor allem vom Katastrophenschutz des Landes (INDECI) und vom Geophysischen Institut IGP, das Erdbeben überwacht. Auch Hilfsorganisationen prüfen, was die Menschen vor Ort brauchen, zum Beispiel Trinkwasser, medizinische Hilfe und Notunterkünfte.
