Nach mehr als drei Monaten Krieg haben sich die USA und der Iran auf ein Friedensabkommen geeinigt, das am Freitag in Genf unterschrieben werden soll.

Die USA und der Iran haben sich nach wochenlangen Verhandlungen auf ein Abkommen geeinigt, das den Krieg beenden soll. Das Ganze ist ein sogenanntes Rahmenabkommen, also eine grobe Einigung, die am Freitag in der Stadt Genf in der Schweiz offiziell unterschrieben werden soll. Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Abkommen begrüßt und Donald Trump, dem Präsidenten der USA, dazu gratuliert. Er nannte es einen "diplomatischen Durchbruch", also einen großen Erfolg in der Diplomatie, also dem Verhandeln zwischen Staaten.

Damit das Abkommen wirklich funktioniert, hat Merz klare Bedingungen gestellt. Iran muss sein militärisches Nuklearprogramm, also den Bau von Atomwaffen, nachprüfbar beenden. Das bedeutet: Fachleute sollen kontrollieren können, dass Iran wirklich keine Atombomben baut. Außerdem muss die Straße von Hormus, eine wichtige Schifffahrtsroute für Öltanker zwischen Iran und der arabischen Halbinsel, wieder komplett offen sein. Es darf auch keine weiteren Angriffe auf Israel oder andere Nachbarländer geben.