Die Schiedsrichterin Tori Penso aus den USA leitet am Donnerstag das letzte Gruppenspiel Deutschlands gegen Ecuador bei dieser WM.
Stell dir vor, du bist Schiedsrichterin bei einem riesigen Turnier mit Millionen Fans vor dem Fernseher. Genau das passiert gerade Tori Penso. Die 39-Jährige kommt aus den USA und pfeift am Donnerstag um 22 Uhr das Spiel Deutschland gegen Ecuador in East Rutherford. Damit ist sie erst die zweite Frau überhaupt, die bei einer Männer-WM ein Spiel in der Endrunde leiten darf. Vor ihr hatte das vor vier Jahren nur Stéphanie Frappart aus Frankreich geschafft. Penso wird unterstützt von Brooke Mayo und Kathryn Nesbitt, ebenfalls aus den USA. Als vierte Offizielle ist Campbell-Kirk Kawana-Waugh aus Neuseeland dabei.
Für Deutschland ist das Spiel gegen Ecuador ziemlich entspannt, weil die Mannschaft schon vorher als Gruppensieger feststand. Den ersten Sieg gab es mit 7:1 gegen Curaçao, danach wurde die Elfenbeinküste mit 2:1 geschlagen. Weil Curaçao und Ecuador sich 0:0 trennten, war der Gruppensieg schon vorher klar. Trotzdem will die deutsche Elf natürlich gewinnen.
