Der Regisseur Hlynur Pálmason hat einen neuen Film fertig, in dem seine eigenen Kinder mitspielen – und der gerade auf einem Festival in Graz läuft.

Der Film heißt „The Love That Remains“ und ist auf Deutsch „Die Liebe, die bleibt“. Pálmason kommt aus Island. Er hat den Film über mehrere Jahre gedreht, auf 35mm, also echtem Filmstreifen. Gedreht wurde in einer eisigen, fast menschenleeren Gegend im Osten von Island, nicht weit von dem Ort, wo er mit seiner Familie wohnt.

In dem Film geht es um ein Paar: Anna ist Künstlerin und Magnus fährt als Fischer auf einem Boot zur See. Zusammen haben sie drei Kinder. Im Laufe der Geschichte trennen sich die beiden. Pálmason sagt, ihn interessiert nicht, warum genau – ob ein Streit oder etwas anderes. Ihn interessiert, was von einer Beziehung bleibt, wenn sie zu Ende ist.