Ein seltener Ebola-Stamm breitet sich im Kongo aus, aber es gibt Hilfe und Vorsichtsmaßnahmen.

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind viele Menschen an einem seltenen Ebola-Virus erkrankt. Ebola ist eine schwere Krankheit, die durch Körperkontakt übertragen wird. Dieser Stamm heißt Bundibugyo und ist besonders, weil es noch keinen Impfstoff dagegen gibt. Auch in Berlin wird ein Arzt behandelt, der sich im Kongo angesteckt hat. Seine Familie ist vorsorglich in Quarantäne, aber niemand in Deutschland ist in Gefahr.

Die Weltgesundheitsorganisation hat einen Notstand ausgerufen und schickt Experten. Die Vereinten Nationen geben 60 Millionen Dollar für Schutzmaterial und Medikamente. Hilfsorganisationen fliegen Schutzanzüge und Leichensäcke ein. In Uganda konnten die Behörden die Verbreitung stoppen, indem sie Kontakte nachverfolgten und eine Großveranstaltung absagten. Die Charité in Berlin kümmert sich um den erkrankten Arzt und schützt andere Patienten.