Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus weiter aus, und es gibt keinen Impfstoff dagegen.
Was ist passiert? Im Kongo haben die Behörden inzwischen über 780 Menschen gezählt, die sich mit Ebola angesteckt haben. 181 von ihnen sind gestorben. Besonders schlimm trifft es drei Provinzen im Osten des Landes, wo es gerade viele neue Fälle gibt. Ebola ist eine sehr gefährliche Krankheit. Man steckt sich an, wenn man mit dem Virus, mit Körperflüssigkeiten oder engen Kontakt zu erkrankten Personen hat. Der Virustyp, der gerade kursiert, heißt „Bundibugyo" – gegen ihn gibt es gerade weder Impfung noch Medikament.
Wer hilft? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt das Land. Sie sagt: Man muss 90 von 100 Kontaktpersonen von Infizierten finden und beobachten, damit die Ausbreitung stoppt. Im Moment schaffen es die Helfer aber nur, etwa 56 von 100 Kontakten zu finden. Krankenhäuser und Isolierstationen behandeln die Patienten, und Gesundheitsteams versuchen, die Menschen vor Ort über Hygiene und Schutzmaßnahmen aufzuklären.
