Im Kongo verbreitet sich gerade eine gefährliche Krankheit, aber es gibt Hilfe und Schutzmaßnahmen.

Ebola ist eine hochansteckende und oft tödliche Krankheit, die durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen wird. Im Ostkongo steigen die Fallzahlen, und es handelt sich um einen seltenen Virustyp, gegen den es noch keinen Impfstoff gibt. Viele Menschen in der Region leben in Armut, und die Angst vor der Krankheit ist groß. Sogar ein mit Ebola infizierter US-Arzt musste zur Behandlung nach Berlin geflogen werden.

Die Weltgesundheitsorganisation hat eine internationale Notlage ausgerufen und arbeitet mit lokalen Behörden daran, die Ausbreitung zu stoppen. In Berlin und Prag werden Patienten in Spezialisolierstationen versorgt, und die Familienangehörigen werden überwacht. Hilfsorganisationen wie Caritas sammeln Spenden für medizinische Hilfe und Aufklärung vor Ort. Gesundheitspersonal klärt die Bevölkerung darüber auf, wie man sich schützt und dass Verstorbene nicht berührt werden sollten, um Ansteckungen zu vermeiden.