Im Kongo sind seit Mai mehr als 500 Menschen an Ebola gestorben, und die Krankheit hat auch das Nachbarland Uganda erreicht.
Was ist passiert? Im Kongo gibt es seit Mai einen großen Ebola-Ausbruch. Das bedeutet: Viele Menschen haben sich mit einem sehr gefährlichen Virus angesteckt, und mehr als 500 von ihnen sind daran gestorben. Behörden haben außerdem 1.561 bestätigte Fälle gezählt. Das Virus heißt Ebola-Fieber und ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Es wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, also wenn man zum Beispiel eine infizierte Person berührt oder mit deren Blut in Berührung kommt. Im Nachbarland Uganda sind 19 Menschen erkrankt, und zwei von ihnen sind gestorben. Die Fälle in Uganda stehen im Zusammenhang mit dem Ausbruch im Nordosten des Kongo. Das zeigt: Die Krankheit macht nicht an Grenzen halt. Der Erreger, der diesen Ausbruch verursacht, heißt Bundibugyo. Für diesen Typ gibt es noch keine spezielle Therapie, also keine Medizin, die gezielt gegen ihn wirkt. Ärztinnen und Ärzte können nur die Beschwerden lindern und versuchen, den Körper beim Kämpfen zu unterstützen.
