Im Osten des Kongo breitet sich ein gefährliches Ebola-Virus aus – hier erfährst du kurz und klar, was passiert, wer hilft und was du selbst tun kannst.

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo gibt es einen schweren Ebola-Ausbruch. Über 900 Menschen könnten sich angesteckt haben, und mehr als 200 sind bereits gestorben. Auch im Nachbarland Uganda wurden sieben Fälle gemeldet. Der Auslöser ist ein seltener Virustyp namens Bundibugyo, gegen den es noch keinen Impfstoff gibt. Die Region wird von Kämpfen und vielen Flüchtlingen bewegt, deshalb ist es schwer, die Krankheit schnell zu stoppen.

Zum Glück sind viele Helferinnen und Helfer aktiv. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) koordiniert den Einsatz, und ihr Chef Tedros reist selbst in das Krisengebiet. Ärzteteams versorgen die Kranken in Schutzanzügen – auch wenn sie bei der großen Hitze nur eine Stunde am Stück arbeiten können. In Berlin kümmert sich die Charité um einen Patienten aus den USA, der sich im Kongo angesteckt hat. Die Gesundheitsminister der Region haben sich in Uganda getroffen, um gemeinsam besser vorzugehen.