In der Demokratischen Republik Kongo kämpfen Menschen gegen eine gefährliche Ebola-Variante, doch es gibt Hilfe von weltweiten Organisationen.

Was ist passiert? Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich seit einigen Wochen das Ebola-Virus aus. Es handelt sich um eine seltene Variante namens Bundibugyo, gegen die es noch keinen Impfstoff und keine erprobte Behandlung gibt. Besonders betroffen ist die Provinz Ituri, wo viele Menschen auf der Flucht sind und es an Schutzkleidung mangelt. In einem Behandlungsdorf in Rwampara kam es zu einem Protest, bei dem Zelte in Brand gesteckt wurden.

Wer hilft? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ausbruch zur internationalen Gesundheitsnotlage erklärt, um weltweit Hilfe zu mobilisieren. Die Vereinten Nationen stellen rund 60 Millionen Dollar aus einem Notfallfonds bereit und schicken zusätzliches Personal. In Berlin wird ein infizierter US-amerikanischer Arzt in der Spezial-Isolierstation der Charité behandelt – seine Familie ist in Quarantäne, aber symptomfrei. Hilfsorganisationen versuchen trotz Finanzierungslücken schnell Schutzanzüge und Leichensäcke einzufliegen.