Ein seltenes Ebola-Virus breitet sich im Kongo aus und hat auch Berlin erreicht – doch viele Menschen arbeiten daran, die Krankheit einzudämmen.

Was passiert ist: In der Demokratischen Republik Kongo sind fast 750 Menschen möglicherweise an Ebola erkrankt. Die Krankheit wird durch einen seltenen Virus-Stamm verursacht, gegen den es noch keinen Impfstoff gibt. Ein infizierter amerikanischer Arzt wird in Berlin auf der Charité isoliert behandelt, seine Familie ist vorsorglich in Quarantäne.

Wer hilft: Die Weltgesundheitsorganisation hat einen internationalen Notstand ausgerufen und hilft, die Ausbreitung zu stoppen. Die Vereinten Nationen stellen etwa 60 Millionen Dollar bereit und schicken zusätzliches Personal. In Uganda gelang es, die Lage durch Kontaktverfolgung und das Absagen einer Großveranstaltung stabil zu halten. Medizinische Teams auf der Charité versorgen den Patienten unter höchsten Schutzvorkehrungen.