Im Kongo breitet sich Ebola weiter aus, und die UN warnt: Fast eine Million Menschen könnten zusätzlich arm werden.
Im Kongo gibt es gerade einen großen Ebola-Ausbruch. Mehr als 1.300 Menschen haben sich nachweislich mit dem Virus angesteckt, über 600 werden in Krankenhäusern und Isolierstationen behandelt, und 377 Menschen sind laut Regierung schon gestorben. Das Virus breitet sich weiter aus, und auch im Nachbarland Uganda wurden Fälle gemeldet.
Die UN-Organisation UNDP arbeitet mit Regierungen und Hilfsorganisationen zusammen, um die Ausbreitung zu stoppen. Wichtig ist dabei nicht nur die medizinische Hilfe. Es geht auch um Nothilfe für die Ärmsten, damit sie Essen und ein Dach über dem Kopf haben. Außerdem sollen Kliniken offen bleiben, damit Menschen auch mit anderen Krankheiten weiter versorgt werden können. Die UNDP-Regionaldirektorin für Afrika, Ahunna Eziakonwa, sagt: „Wenn wir diesen Ebola-Ausbruch ausschließlich als gesundheitliches Problem betrachten, laufen wir Gefahr, die weitaus größere Entwicklungskrise zu übersehen, die sich darum herum abspielt."
