Wenn es draußen richtig heiß wird, läuft eine E-Auto-Batterie bei rund 30 Grad am besten – bei noch mehr Hitze sinkt aber die Reichweite.
Stell dir vor, der Sommer zeigt, was er kann: In Österreich ächzen Menschen und Tiere unter einer Hitzewelle. Für E-Autos ist die Hitze erstmal gar nicht schlimm – im Gegenteil. „Bei etwa 30 Grad erreichen Batterien oft ihre optimale Leistungsfähigkeit“, sagt Andreas Reinhardt, Chef des Bundesverbands Elektromobilität Österreich (BEÖ). Die Batterie arbeitet am liebsten zwischen ungefähr 20 und 35 Grad.
Heizt es über 30 Grad auf, wird's allerdings ungemütlich: Die Reichweite sinkt laut BEÖ um 3 bis 8 Prozent, weil die Klimaanlage Strom frisst und die Batterie gekühlt werden muss. Ab 40 bis 45 Grad regelt das Batteriemanagement die Ladeleistung automatisch runter, damit der Akku nicht überhitzt.
Praktischer Tipp: Wenn du ein E-Auto fährst oder mitfahrst, lade möglichst im Schatten und nur zwischen 20 und 80 Prozent – das schont den Akku. Bei E-Bikes gilt: Im Schatten parken, den Akku vor dem Laden abkühlen lassen und beschädigte Akkus (Risse, auslaufende Flüssigkeit, aufgeblähter Kasten) niemals weiter benutzen, sondern fachgerecht entsorgen.
