Wenn es im Sommer richtig heiß wird, verlieren Solarzellen auf dem Dach etwas von ihrer Power – aber nur ein bisschen.

Stell dir vor, draußen sind 40 Grad – dann wird eine Solarzelle auf dem Dach bis zu 65 Grad heiß. Das klingt nach viel, heißt aber: Die Anlage liefert trotzdem fast normal Strom. Der Wirkungsgrad sinkt laut dem Verband PV Austria nur um rund drei Prozent.

Am besten arbeiten Solarzellen bei 25 Grad. Wird es wärmer, sinkt die Leistung pro zusätzlichem Grad um etwa 0,25 bis 0,45 Prozentpunkte. Zum Glück gibt es im Sommer so viele Sonnenstunden, dass dieser Mini-Verlust kaum auffällt.

Ob die Module auf einem Flachdach mit Abstand oder direkt auf einem Schrägdach liegen, macht einen Unterschied. Steht die Anlage frei, kann Luft darunter zirkulieren – dann staut sich die Hitze nicht so stark. Auch ein helles Dach darunter hilft, weil es sich weniger aufheizt.