Auf der Internationalen Raumstation ISS trat ein Leck auf, und mehrere Astronauten zogen sich vorsorglich in das angedockte Dragon-Raumschiff von SpaceX zurück.
Stell dir vor, du wohnst 400 Kilometer über der Erde – und plötzlich entweicht Luft aus einem Modul. Genau das ist auf der ISS passiert. Im russischen Servicemodul Swesda wurde ein neues Leck entdeckt. Das ist ein kleiner Riss oder eine undichte Stelle, durch die Luft nach draußen entweicht. Druckverlust ist im All eine der gefährlichsten Situationen, die es gibt.
Die Astronauten haben ruhig und routiniert reagiert: Die US-Crew ging als Vorsichtsmaßnahme in das angedockte Dragon-Raumschiff von SpaceX. Dieses Raumschiff kann die Besatzung notfalls schnell zurück zur Erde bringen. Es war also ein geplanter Sicherheitsschritt, kein Notfall mit Panik. Russische Kosmonauten begannen parallel mit den Vorbereitungen für die Reparatur.
Die ISS ist ein echtes Langzeitprojekt: Sie wird seit über 25 Jahren ununterbrochen bewohnt. Viele Module stammen noch aus den späten 1990er-Jahren, also sind Verschleiß und kleine Lecks keine Überraschung. Die betroffene Stelle war schon öfter ein Problemfall – sie wurde immer wieder geflickt.
