Bei der Tour de France kam es zu einem großen Streit: Kontrolleure weckten die Radprofis mitten in der Nacht – einer davon stürzte am nächsten Tag schwer.
Was ist passiert? Bei der Tour de France, dem berühmtesten Radrennen der Welt, gibt es strenge Doping-Tests. Damit soll sichergestellt werden, dass niemand mit verbotenen Mitteln fährt. In der Nacht vor der schweren Bergetappe klingelten Kontrolleure um 2 Uhr morgens an den Hotelzimmern. Unter den Geweckten waren die Top-Stars Jonas Vingegaard aus Dänemark und Tadej Pogačar aus Slowenien. Vingegaard stürzte tags darauf rund 20 Kilometer vor dem Ziel schwer – er brach sich vermutlich das Schlüsselbein und musste aufgeben.
Wer hilft? Die Fahrergewerkschaft CPA setzt sich für die Rechte der Profis ein. Der belgische Fahrer Remco Evenepoel rief die CPA an, damit sie sich um die Sache kümmert. Auch er hatte tags zuvor die schwere Etappe gewonnen, aber nachts seine Ruhe gehabt. Sein Team steht nun hinter der Forderung, dass solche nächtlichen Tests überdacht werden.
