Die Sängerin Dota Kehr hat beim großen Festival in Rudolstadt einen wichtigen Musikpreis bekommen.

Beim Rudolstadt Festival wurde am Sonntag der Ruth-Preis 2026 verliehen. Den hat die Sängerin und Produzentin Dota Kehr bekommen. Der Preis ist 5.000 Euro wert. Er wird an Musikerinnen und Musiker vergeben, die in den Bereichen World, Roots, Folk und Lied etwas Besonderes leisten. Das sind Musikstile, die traditionelle Klänge mit modernen Ideen verbinden.

Die Jury fand besonders gut, wie Dota Kehr alte Gedichte der Dichterin Mascha Kaléko in Musik verwandelt hat. Ihr Programm heißt „In der fernsten der Fernen". Die Jury sagte, die Texte klingen durch ihre Musik so frisch, als wären sie gerade erst geschrieben worden. Das Preisgeld will Dota Kehr nach eigenen Angaben spenden.

Dota Kehr macht schon seit den frühen 2000er Jahren Musik. Damals trat sie unter dem Namen „Die Kleingeldprinzessin" auf. Heute heißt ihre Band einfach Dota. Sie hat auch schon in Brasilien Platten aufgenommen und mit Musikern aus anderen Ländern zusammen gearbeitet. Mit dem Ruth-Preis bekommt sie eine große Anerkennung für ihre Arbeit.