Russland hat den Export von Diesel gestoppt, gleichzeitig greifen die USA den Iran an – das hat Folgen für Spritpreise und Wirtschaft weltweit.
Was ist passiert? Russland, eines der größten Länder, das Dieselkraftstoff herstellt und ins Ausland verkauft, hat diese Woche einen Exportstopp verkündet. Das bedeutet: Das russische Diesel bleibt erstmal im eigenen Land. Gleichzeitig haben die USA Ziele im Iran angegriffen. Dadurch machen sich Menschen Sorgen, dass wichtige Schifffahrtswege im Nahen Osten blockiert werden könnten. Auf dem Weltmarkt sind die Preise für Diesel deshalb schon gestiegen.
Wer hilft? Auf der ganzen Welt suchen Händler und Regierungen nach neuen Lieferquellen. Länder wie Brasilien könnten mehr Diesel exportieren, um die Lücke zu füllen. Auch die Regierungen in Europa beobachten die Lage genau und prüfen, wie sie die Versorgung sichern können. In Deutschland hat man in den letzten Jahren die Abhängigkeit von russischem Diesel bereits verringert.
