Die Bundesregierung kauft 40 Prozent des deutsch-französischen Rüstungskonzerns KNDS, der den Leopard-2-Panzer baut, und bereitet damit einen Börsengang in Frankfurt und Paris vor.
KNDS ist ein großes Rüstungsunternehmen, das zusammen mit Frankreich betrieben wird. Es baut den Kampfpanzer Leopard 2, aber auch Schützenpanzer, Artilleriesysteme und Munition. Das Unternehmen wurde 2015 gegründet, als die deutsche Firma Krauss-Maffei Wegmann und der französische Konzern Nexter zusammengelegt wurden. Heute arbeiten mehr als 11.000 Menschen für KNDS.
Jetzt hat sich die Bundesregierung mit den Eigentümerfamilien Bode und Braunbehrens geeinigt. Der Bund übernimmt 40 Prozent der Anteile. Frankreich behält seine 40 Prozent. Damit haben beide Länder in Zukunft gleich viel zu sagen. Außerdem sollen jeweils zehn Prozent aus dem Besitz der Familien und des französischen Staates an die Börse gehen. Geplant ist ein Börsengang in Frankfurt und Paris.
