Verteidigungsminister Boris Pistorius hat eine große Übung der deutschen Panzerbrigade 45 in Litauen besucht, die an der Grenze zu Belarus und in der Nähe der russischen Exklave Kaliningrad stattfand.
Was ist passiert? In Litauen, ziemlich nah an der Grenze zu Belarus und zu Russland, hat die Bundeswehr mit etwa 2.300 Soldatinnen und Soldaten eine große Übung namens "Freedom Shield" durchgeführt. Insgesamt waren rund 2.900 Menschen beteiligt. Geübt wurde mit Panzern vom Typ Leopard, mit Schützenpanzern Puma und mit vielen Drohnen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat sich die Übung vor Ort angeschaut, unter anderem aus einem gepanzerten Fahrzeug vom Typ Boxer. Die Panzerbrigade 45, auch "Litauen-Brigade" genannt, soll das erste große deutsche Truppenkontingent sein, das dauerhaft im Ausland bleibt. Geplant sind am Ende rund 4.800 Soldatinnen und Soldaten plus 200 zivile Mitarbeitende. Bis Ende 2027 soll die Brigade einsatzbereit sein. Das Besondere: Die Übung zeigte, wie moderne Kriege aussehen könnten, mit konventionellen Waffen kombiniert mit Drohnen und anderen neuen Techniken.
