Tim Pütz und Kevin Krawietz stehen nach einem hart erkämpften Achtelfinal-Sieg im Viertelfinale von Wimbledon.
Stell dir vor, du spielst Tennis und der wichtigste Platz der Welt gehört dir: Wimbledon in London, der Rasen, die weißen Outfits. Genau dort haben Tim Pütz und Kevin Krawietz am Samstag überzeugt. Die beiden deutschen Profis traten im Achtelfinale des Herren-Doppels gegen Francisco Cabral aus Portugal und Lucas Miedler aus Österreich an. Beide Sätze gingen in den Tiebreak, also in ein Mini-Tiebreak, das über den Siegersatz entscheidet. Mit 7:6 (7:3) und 7:6 (9:7) gewannen Pütz und Krawietz – im zweiten Satz mussten sie sogar einen Satzball abwehren, also einen Punkt, der dem Gegner den Satz eingebracht hätte, bevor sie selbst den entscheidenden Punkt holten.
Für die beiden ist Wimbledon kein unbekanntes Pflaster. Schon 2023 erreichten sie dort das Halbfinale, und 2024 gewannen sie zusammen die ATP Finals, ein großes Saisonabschlussturnier der besten Doppel der Welt. Einen Titel bei einem Grand Slam, also einem der vier größten Turniere, haben sie aber noch nicht. In Wimbledon könnte das nun klappen. Krawietz hat bereits zweimal die French Open in Paris gewonnen, zuletzt 2025 zusammen mit Pütz. Tim Pütz kommt aus Frankfurt, beide gehören zum deutschen Davis-Cup-Team, der Mannschaft, die Deutschland im internationalen Vergleich vertritt.
