Am Montag wurde der große Teilchenbeschleuniger am Cern in Genf für mehrere Jahre abgeschaltet, weil er gründlich modernisiert wird.

Stell dir eine 27 Kilometer lange Untergrund-Rennstrecke vor – genau das ist der LHC am Cern in Genf. Dort rasen winzige Teilchen, sogenannte Protonen, mit fast Lichtgeschwindigkeit herum und prallen aufeinander. Dabei helfen Forschenden, die kleinsten Bausteine des Universums zu verstehen. Doch am Montag um 6 Uhr morgens war Schluss: Der Teilchenbeschleuniger wurde planmäßig abgeschaltet. Auf der offiziellen Webseite erschien nur noch der Hinweis "No beam" – kein Strahl mehr unterwegs.

Vom Cern gibt es auch eine Nachricht an den LHC, fast wie ein Abschiedsgruß. Sie lautet: "Mach's gut, LHC, und danke für all die Kollisionen". Danach kündigt das Team schon das nächste Ziel an: "Begeben wir uns auf den Weg zum Hilumi-LHC". Der HiLumi-LHC steht für High-Luminosity-LHC – also ein noch stärkerer Nachfolger. Er soll ab Juni 2030 wieder laufen.