Das Musikbiopic über Michael Jackson hat laut dem Branchenportal "Box Office Mojo" das Historiendrama "Oppenheimer" als erfolgreichstes Biopic abgelöst.

Was ist passiert? Der Film „Michael" über den 2009 verstorbenen „King of Pop" Michael Jackson hat nach Angaben des Kinoportals "Box Office Mojo" weltweit rund 977 Millionen US-Dollar eingespielt. Damit liegt er knapp vor „Oppenheimer", einem Biopic über den Physiker J. Robert Oppenheimer, das bei knapp 975 Millionen US-Dollar steht. Regie führt Antoine Fuqua, die Hauptrolle spielt Jacksons Neffe Jaafar Jackson. Der Film erzählt das Leben des Sängers von seiner Kindheit bis zur „Bad"-Tour in den 1980er Jahren.

Wer hilft, den Film einzuordnen? Filmkritikerinnen und Filmkritiker begleiten den Erfolg mit Diskussionen. Sie weisen darauf hin, dass „Michael" zentrale Episoden aus dem Leben des Popstars auslässt, darunter Missbrauchsvorwürfe, die erst Jahre nach der „Bad"-Ära öffentlich wurden und 2005 in einem aufsehenerregenden Prozess mit einem Freispruch für Jackson endeten. Auch das Kinoportal "Box Office Mojo" liefert als Datenquelle die Zahlen, an denen sich die Branche orientiert. Schulen, Medienpädagoginnen und Medienpädagogen können helfen, zwischen Kinoinszenierung und belegter Biografie zu unterscheiden.