Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das letzte Stück deutsche Steinkohle an ein Museum in Bonn übergeben.

Stell dir vor: Das allerletzte Stück Kohle, das jemals in Deutschland aus der Erde geholt wurde, kommt jetzt in ein Museum. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den schwarzen Brocken am 9. Juli 2026 in Bonn feierlich an die Stiftung Haus der Geschichte übergeben. Der Stein wiegt rund sieben Kilogramm und wurde 2018 im Ruhrgebiet aus der Erde geholt – damals war nach vielen Jahrzehnten endgültig Schluss mit dem Kohleabbau in Deutschland.

Das Museum stellt den Brocken ab jetzt in seine Dauerausstellung. Das bedeutet: Wer das Museum besucht, kann sich das Stück dort für immer anschauen. Für viele Menschen aus dem Ruhrgebiet ist Kohle ein Stück Familiengeschichte, weil ganze Städte und Regionen über Jahrzehnte vom Bergbau gelebt haben.

Warum ist das für dich wichtig? Weil sich gerade in Deutschland gerade viel verändert: Weg von Kohle, hin zu Wind, Sonne und anderen Energiequellen. Das letzte Stück Kohle zeigt, dass eine ganze Industrie zu Ende geht – und dass Museen solche Wendepunkte für später festhalten. Bundespräsident Steinmeier übergibt das letzte in Deutschland geförderte Stück Steinkohle an das Haus der Geschichte in Bonn, wo es Teil der Dauerausstellung wird.