Die Wiener Festwochen streiten darüber, ob der Tech-Milliardär Peter Thiel auf der Bühne diskutieren darf, und laden dich zur öffentlichen Debatte ein.
Stell dir vor, ein Festival lädt einen superreichen Typen ein, der mega-krasse und für viele beängstigende Ansichten hat. Genau das passiert gerade bei den Wiener Festwochen. Der Mann heißt Peter Thiel. Er hat PayPal mitgegründet, ist Milliardär und unterstützt Donald Trump. Er findet die liberale Demokratie nicht gut und hat komische Ideen vom Weltuntergang. Viele Leute finden es falsch, ihm eine Bühne zu geben.
Der Chef des Festivals, Milo Rau, sagt aber: Gerade weil Thiels Meinungen so extrem sind, muss man mit ihm reden und sie öffentlich auseinandernehmen. Er findet, ein Festival ist genau der richtige Ort, um auch unbequeme Ideen zu checken und zu kritisieren. Rau hat so was schon öfter gemacht und zum Beispiel einen Berater der FPÖ auf die Bühne geholt, um seine Argumente live zu zerlegen.
