Die Staatsanwaltschaft Dresden hat ihre Prüfung nach dem Teileinsturz der Carolabrücke beendet und kein Verfahren gegen Politiker der Stadt eröffnet.
Vor fast zwei Jahren, in der Nacht zum 11. September 2024, ist ein Teil der Carolabrücke in Dresden plötzlich eingebrochen. Die Brücke war 1971 gebaut worden und führte mitten durch die Stadt, über sie lief auch eine Straßenbahnlinie. Zum Glück wurde bei dem Einsturz niemand verletzt. Fachleute gehen davon aus, dass Rost an der Konstruktion die Ursache war.
Danach wurde die Brücke komplett abgerissen – das war im September 2025 fertig. Die Stadt Dresden plant jetzt einen Neubau. Bis zum 19. Juli können sich alle Dresdnerinnen und Dresdner an einer Bürgerbeteiligung beteiligen und ihre Ideen für die neue Brücke einbringen.
Gleichzeitig hatte die Staatsanwaltschaft geprüft, ob jemand schuld gehandelt hat. Ihr Ergebnis: Es gibt keine Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten, weder beim Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) noch beim Baubürgermeister Kühn. Deshalb wird gar kein Verfahren eröffnet.
