In Brüssel darfst du bald keine E-Leihroller mehr mieten, weil es zu viele Unfälle und Ärger damit gab.
Was ist passiert? Die Stadt Brüssel hat entschieden, dass ab 2027 keine elektrischen Leihroller mehr auf den Straßen fahren dürfen. Schon zum Ende dieses Jahres verlieren die Firmen Bolt und Dott ihre Lizenzen, also ihre Erlaubnis, Roller in der Stadt zu vermieten. Im letzten Jahr haben sich 666 Menschen bei Unfällen mit Leihrollern verletzt, das sind 26 Prozent mehr als im Jahr davor.
Wer hilft? Die Regionalregierung von Brüssel will mit dem Verbot für mehr Sicherheit sorgen. Es gab viele Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern, weil Roller oft mitten auf dem Gehweg standen oder unsicher gefahren wurden. Auch andere Städte wie Paris und Prag haben ähnliche Regeln eingeführt, damit Roller nicht zur Gefahr werden.
Was kannst du tun? Wenn du in einer Stadt mit Leihrollern unterwegs bist, achte darauf, wo du sie parkst und wie schnell du fährst. So vermeidest du Unfälle und sorgst dafür, dass andere Menschen sicher auf dem Gehweg laufen können. Wenn du in Brüssel wohnst, lohnt es sich, alternative Wege wie Bus, Bahn oder Fahrrad zu nutzen, sobald die Roller verschwinden.
Warum ist das für dich wichtig?
Wenn du Roller, Bus oder Bahn nutzt, betrifft dich direkt, wie Städte Mobilität regeln – und warum Verbote manchmal nötig sind, damit alle sicher ankommen.
