Bei einer großen Geberkonferenz in Brüssel haben viele Länder insgesamt rund 884 Millionen Euro für den Wiederaufbau im Gazastreifen zugesagt.

Was ist passiert? In Brüssel trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 60 Ländern, um über die Lage im Gazastreifen zu sprechen. Der Gazastreifen ist ein kleines Gebiet am Mittelmeer, das durch den Krieg stark zerstört wurde. Am Ende standen rund 884 Millionen Euro an Hilfsgeldern auf der Liste. Damit sollen vor allem Dinge repariert werden, die Menschen jeden Tag brauchen: sauberes Wasser und eine funktionierende Müllabfuhr.

Wer hilft? Die EU-Kommissarin für das Mittelmeer, Dubravka Suica, hat die Initiative „Team Gaza“ gestartet. Sie soll verhindern, dass Hilfen durcheinandergehen. Neben EU-Ländern wie Österreich machen auch Großbritannien, Norwegen, Japan und die Schweiz mit. Australien und Kanada haben ebenfalls Interesse angemeldet, und sogar Vertreter der USA und eines neuen „Friedensrats“ von US-Präsident Donald Trump waren dabei.