Die EU hat am Montag in Brüssel ihre zweite große Geberkonferenz für die palästinensischen Gebiete eröffnet.

Mehr als 60 Delegationen aus aller Welt, auch aus arabischen Staaten, kamen in der belgischen Hauptstadt zusammen. Auf der Tagesordnung steht vor allem die finanzielle Stabilität der Palästinensischen Autonomiebehörde. Außerdem soll es um neue Gelder für humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau im Gazastreifen gehen.

Die EU ist der wichtigste Geldgeber der Palästinensischen Autonomiebehörde. Mit der Konferenz will Brüssel den Gazastreifen "zurück auf die Agenda" bringen, wie ein EU-Vertreter sagte. In den vergangenen Monaten hatte vor allem der Iran-Krieg für Schlagzeilen gesorgt, weshalb das Thema Palästina etwas aus dem Blick geraten war.

Die EU macht allerdings deutlich: Künftige Hilfszahlungen werden an Reformen geknüpft. Damit sollen die Gelder möglichst sinnvoll eingesetzt und die Strukturen vor Ort gestärkt werden. Für dich heißt das: Auch Diplomatie und internationale Geldpolitik können darüber mitentscheiden, wie es den Menschen in der Region geht.