Im Block-Prozess in Hamburg hat eine Polizeiermittlerin gesagt, dass die Aussagen der beiden Kinder glaubhaft klangen.

Was ist passiert? Vor dem Landgericht Hamburg läuft ein großes Verfahren. Angeklagt sind Christina Block und sechs weitere Personen. Christina Block ist die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette „Block House". Die Staatsanwaltschaft sagt: Christina Block soll eine Sicherheitsfirma beauftragt haben, ihre zwei jüngsten Kinder in der Silvesternacht 2023/24 aus Dänemark zu holen und nach Deutschland zu bringen. Christina Block sagt, dass sie das nicht getan hat. Für alle Angeklagten gilt: Sie sind unschuldig, bis das Gericht etwas anderes entscheidet.

Am 59. Verhandlungstag hat die Hauptermittlerin ausgesagt. Sie ist 44 Jahre alt und hat den Fall von Anfang an bearbeitet. Sie hat den Jungen und das Mädchen befragt. Der Junge war zehn, das Mädchen 13 Jahre alt. Die Ermittlerin sagte vor Gericht: „Es wirkte glaubhaft, was die Kinder erzählt haben". Damit meinte sie: Die Kinder haben das so erzählt, dass es echt und nicht ausgedacht wirkte.