Forschende haben vor Brasilien in 3600 Metern Tiefe Tiere gefilmt, die aussehen wie von einem anderen Planeten – darunter ein Riesentintenfisch und ein durchsichtiger Fisch.

Stell dir vor, du tauchst 3600 Meter tief in den Ozean – das ist tiefer als die meisten Berge hoch sind. Dort unten ist es stockdunkel, extrem kalt und der Druck ist riesig. Genau dort haben Forschende vor der Küste von Brasilien Tiere gefilmt, die kaum jemand zuvor gesehen hat. Einer davon war ein Tintenfisch, dessen Tentakel bis zu acht Meter lang waren – länger als ein Bus.

Das Besondere an dieser Expedition: Die Forschenden waren 35 Tage lang mit einem Spezialschiff unterwegs. Mit ferngesteuerten Tauchrobotern haben sie den Meeresboden erkundet und dabei stundenlang Videoaufnahmen gemacht. Unter den vielen Wesen, die sie vor die Kamera bekamen, war auch ein sogenannter Gespensterfisch. Sein Körper ist fast komplett durchsichtig, sodass man seine Organe und Knochen sehen kann.

Warum ist das spannend? Solche Tiefseetiere zeigen, wie extrem sich Lebewesen an ihre Umgebung anpassen können – zum Beispiel mit durchsichtiger Haut oder riesigen Tentakeln. Außerdem beweisen die Aufnahmen, dass wir selbst über bekannte Meere wie den Atlantik noch lange nicht alles wissen. Wenn dich das neugierig macht, kannst du dich zum Beispiel bei Meeresforschungsorganisationen über Expeditionen informieren oder Dokumentationen über die Tiefsee schauen – dort steckt noch viel Unbekanntes, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden.