Ein 31 Jahre alter Polizist aus Berlin steht vor Gericht, weil er laut Anklage mit einem gefälschten Sportabzeichen seine Beförderung erschlichen haben soll.

Stell dir vor, du reichst eine Urkunde ein, die du gar nicht hast – und bekommst dafür einen besseren Job. Genau das soll ein Berliner Polizist im Jahr 2020 gemacht haben. Er soll einen Nachweis über das Goldene Sportabzeichen abgegeben haben, obwohl er es nie wirklich bekommen hatte. Das Goldene Sportabzeichen ist ein Sportabzeichen, das man in Deutschland durch bestimmte sportliche Leistungen erwerben kann. Auf der Polizei in Berlin braucht man es, um befördert zu werden.

Weil der Beamte den falschen Nachweis abgegeben hat, wurde er befördert und bekam mehr Geld. Außerdem soll er sich 2020 mehrmals krankgemeldet haben, obwohl er eigentlich arbeiten konnte. So soll der Polizei insgesamt ein Schaden von rund 19.300 Euro entstanden sein. Die Staatsanwaltschaft Berlin fordert deshalb, dass er das Geld zurückzahlt.