Eine alte Bahnbrücke über die Wupper hat einen Riss, deshalb fahren zwischen Köln und Wuppertal noch wochenlang weniger Züge als geplant.

Die Strecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen wurde fünf Monate lang komplett erneuert, also generalsaniert. Das hat rund 800 Millionen Euro gekostet. Am letzten Tag der Arbeiten haben Fachleute aber einen Riss in einer alten Stahlbrücke über die Wupper bei Leverkusen-Opladen gefunden. Die Brücke ist fast 80 Jahre alt und war bei der Sanierung gar nicht angefasst worden.

Weil ein Teil der Brücke gesperrt ist, müssen sich alle Züge ein einziges Gleis teilen. Sie können dort auch nicht so schnell fahren wie sonst. Bis Ende September soll das kaputte Brückenteil so repariert werden, dass wieder Züge auf beiden Gleisen fahren können. Eine große Erneuerung der Brücke folgt später.