Auf der Strecke Köln–Wuppertal–Hagen fallen seit dem Wochenende viele Züge aus, weil eine Brücke bei Opladen plötzlich einen Schaden hat.

Was ist passiert? Die Deutsche Bahn hat eine wichtige Strecke in Nordrhein-Westfalen fünf Monate lang komplett saniert und am Freitagabend wieder freigegeben. Doch schon am nächsten Tag wurde bei einer Kontrolle ein Schaden an einer Brücke bei Opladen entdeckt. Deshalb kann die Strecke dort nur mit einem Gleis befahren werden. Das bedeutet: weniger Züge, mehr Verspätungen und Umleitungen über andere Städte wie Essen oder Duisburg. Auch die parallelen S-Bahn-Gleise sind bis September gesperrt, weil noch nachgearbeitet wird.

Wer hilft dir weiter? Wenn du mit der Bahn unterwegs bist, kannst du dich vor der Fahrt auf zuginfo.nrw oder in der App der Deutschen Bahn informieren, welche Züge wirklich fahren. Bei vielen Linien gibt es Ersatzbusse, die an großen Bahnhöfen wie Wuppertal Hbf, Hagen Hbf oder Düsseldorf Hbf starten. Das Bahnpersonal an den Schaltern und die Durchsagen auf den Bahnsteigen sagen dir, wo dein Bus abfährt. WDR-Bahnexperte Niklas Hoth beobachtet die Lage und berichtet regelmäßig darüber.

Was kannst du tun? Plane für deine Fahrten gerade mehr Zeit ein – im Moment sind Verspätungen von 30 Minuten oder mehr keine Seltenheit. Wenn möglich, schau vorher online nach deiner Verbindung und nimm im Zweifel einen früheren Zug. Für kürzere Strecken kann es sich lohnen, auf das Fahrrad, den Bus oder Mitfahrgelegenheiten auszuweichen. Wichtig: Bleib geduldig, auch wenn es nervt – viele andere Reisende haben gerade dasselbe Problem.