Auf einer wichtigen Zugstrecke in Nordrhein-Westfalen läuft seit dem Ende einer großen Sanierung im Sommer 2026 vieles schief.

Was ist passiert? Seit Februar 2026 wurde die Bahnstrecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen für rund 800 Millionen Euro generalsaniert. Das bedeutet: Schienen, Weichen und viele andere Teile wurden komplett erneuert. Die Strecke war deshalb fünf Monate lang gesperrt. Viele Züge wurden in dieser Zeit umgeleitet oder fielen aus. Seit die Strecke am vergangenen Freitag wieder freigegeben wurde, gibt es allerdings wiederholt Probleme: Signale und Weichen fallen aus, Züge haben Verspätung, und eine Brücke über die Wupper bei Leverkusen-Opladen wurde als baufällig eingestuft. Die Strecke kann deshalb nur eingleisig befahren werden.

Wer hilft? NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) hat einen Brief an den Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) geschrieben. Er fordert, dass das Konzept der Generalsanierungen gründlich überprüft wird. Die Bahn erklärte auf Nachfrage, dass Fachleute mit Hochdruck an einer Lösung für die Brücke arbeiten – verlässliche Erkenntnisse gibt es laut einem Sprecher aber noch nicht.