Die Finanzaufsicht BaFin prüft den Jahresabschluss 2024 des Berliner Strahlen- und Medizintechnik-Konzerns Eckert & Ziegler.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – kurz BaFin – kontrolliert, ob Unternehmen ihre Bücher richtig führen. Im Fall von Eckert & Ziegler sieht die BaFin Hinweise, dass bei der Abspaltung der Firma Pentixapharm im Oktober 2024 etwas nicht korrekt verbucht wurde. Konkret geht es darum, ob bestimmte Vermögenswerte ausgebucht wurden, ohne dass das Ergebnis berührt wurde – obwohl das nach den Regeln eigentlich nicht so hätte passieren dürfen.
Das Unternehmen hat sich öffentlich geäußert und betont, dass es eng und konstruktiv mit der BaFin zusammenarbeitet. Nach Einschätzung von Eckert & Ziegler würde eine Korrektur lediglich einen zusätzlichen Gewinn aus aufgegebenen Geschäftsbereichen ausweisen, ohne die laufenden Geschäftszahlen zu verändern. Analysten anderer Banken sehen das Papier trotz der laufenden Prüfung weiterhin als Kaufgelegenheit.
