Die Finanzaufsicht BaFin hat TeamViewer eine Geldbuße von 240.000 Euro auferlegt, weil das Unternehmen einen Hackerangriff nicht schnell genah gemeldet hat.

Stell dir vor, ein Unternehmen wird von Hackern angegriffen – und sagt seinen Aktionären nicht sofort Bescheid. Genau das soll TeamViewer gemacht haben. Die BaFin, also die Finanzaufsicht in Deutschland, hat dem Softwareunternehmen deshalb eine Geldbuße von 240.000 Euro gegeben. Die Behörde sagt: TeamViewer hätte den Vorfall sofort als sogenannte Insiderinformation veröffentlichen müssen. Insiderinformationen sind Infos, die den Aktienkurs stark beeinflussen können und die noch nicht öffentlich sind.

Warum ist das wichtig? Wenn ein Unternehmen einen Hackerangriff verschweigt, wissen manche Leute mehr als andere – zum Beispiel große Investoren. Das ist unfair. Deshalb gibt es Gesetze wie die MAR, die Marktmissbrauchsverordnung. Die BaFin achtet darauf, dass sich alle Firmen an diese Regeln halten. Im Fall von TeamViewer war die Strafe mit 240.000 Euro übrigens viel niedriger als das mögliche Maximum von 2,5 Millionen Euro.