In Österreich können sehr viele Kinder und Jugendliche gar nicht oder nur schlecht schwimmen – deshalb schlagen Rettungsorganisationen jetzt Alarm.

Was ist passiert? Die Wasserrettung Niederösterreich hat ihre Zahlen für 2025 vorgestellt. 137.000 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 19 Jahren können laut den Daten gar nicht schwimmen, weitere 76.000 nur eingeschränkt. Insgesamt können rund 630.000 Menschen in Österreich nicht schwimmen. Im Durchschnitt sterben jedes Jahr 42 Menschen durch Ertrinken, 2025 waren es 39 – darunter drei Kinder.

Wer hilft? Rund 1.600 Ehrenamtliche der Wasserrettung Niederösterreich haben 2025 etwa 50.000 Stunden freiwillig gearbeitet, 2.500 Schwimmkurse gegeben und fast 1.000 Einsätze gefahren – ein Plus von rund 20 Prozent. Präsident Markus Schimböck und SPÖ-Landesrätin Eva Prischl sagen: „Gute Schwimmkenntnisse sind der beste Schutz.“ Die Helferinnen und Helfer bieten Schwimmkurse an Seen und Bädern an und erklären, wie man sich am und im Wasser richtig verhält.