Ein Besuch bei der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft löste online eine große Debatte über Sprache aus.
Andreas Babler ist der Chef der SPÖ, einer großen Partei in Österreich. Er hat das Team des ÖFB besucht, also die Fußball-Nationalmannschaft von Österreich. In seiner Rede hat er die Spieler mit dem Wort „SpielerInnen" angesprochen. Das ist die weibliche und die männliche Form in einem Wort.
Danach haben viele Menschen im Internet darüber geredet. Einige fanden es lustig, andere fanden es unnötig. Ein User schrieb zum Beispiel: „Ich dachte, unsere Spieler heißen unter anderem Stefan Posch und Alexander Schlager und nicht Stefanie und Alexandra". Es wurde viel gespöttelt, manche meinten sogar, Babler habe die Männer-Mannschaft plötzlich in ein Frauen-Team verwandelt.
Das Thema „Gendern" beschäftigt viele Menschen seit Jahren. Es geht darum, ob man in der Sprache sichtbar macht, dass Frauen und Männer gleich wichtig sind. Dafür gibt es verschiedene Wege. Manche schreiben die weibliche Form mit, andere benutzen ein Sternchen oder einen Doppelpunkt.
