Ab dem 1. Juli 2026 kannst du in Deutschland Fördergeld beantragen, wenn du ein leeres Büro oder Geschäft in eine Wohnung verwandelst – bis zu 30.000 Euro pro neuer Wohnung.
In vielen deutschen Städten stehen Büros und Läden leer, und gleichzeitig suchen Menschen dringend eine Wohnung. Das Bundesbauministerium hat deshalb das Programm „Gewerbe zu Wohnen" gestartet. Wer ein leeres Büro, einen leeren Laden oder sogar eine alte Dorfschule zu Wohnungen umbaut, kann ab Mittwoch Geld vom Staat bekommen. Bundesbauministerin Verena Hubertz von der SPD hat das Programm im April angekündigt und jetzt offiziell vorgestellt.
Das Geld ist ein Zuschuss, den du nicht zurückzahlen musst. Pro neuer Wohnung gibt es bis zu 30.000 Euro. Pro Investor ist aber Schluss bei 300.000 Euro. Insgesamt stellt der Bund in diesem Jahr 300 Millionen Euro zur Verfügung.
Damit das Geld ankommt, musst du deinen Antrag über die KfW stellen. Das ist eine staatliche Bank, die solche Förderprogramme abwickelt. Wichtig ist: Dein Umbau muss den Energie-Standard „Effizienzhaus 85 EE" erfüllen. Das bedeutet: gute Dämmung, neue Fenster, moderne Heizung und viel erneuerbare Energie. So soll Wohnen klimafreundlicher werden.
