Die 20 größten börsennotierten Unternehmen in Wien haben 2025 mehr verdient, schütten aber im Durchschnitt weniger an ihre Eigentümer aus.

Die 20 im Wiener Börsenindex ATX gelisteten Unternehmen haben ihre Gewinne 2025 gegenüber dem Jahr davor in Summe um 6 Prozent auf 12,3 Mrd. Euro erhöht. Klingt erstmal nach einer guten Nachricht, oder? Gleichzeitig sank aber die durchschnittliche Ausschüttungsquote, also der Anteil vom Gewinn, der als Dividende ausgezahlt wird, auf 44,5 Prozent. In den Vorjahren lag sie noch bei rund 50 Prozent.

Während viele Konzerne weniger ausschütten, gibt es deutliche Ausnahmen: Die Raiffeisen Bank International (RBI) erhöhte ihre Dividende um 45,6 Prozent auf 525,2 Mio. Euro. Die voestalpine legte um 25 Prozent auf 128,6 Mio. Euro zu, Strabag um 16 Prozent, Porr um 20,1 Prozent und DO&CO ebenfalls um 25 Prozent. Bei der OMV, die nominell am meisten zahlt, sinkt die Dividende allerdings um 7,4 Prozent, weil der Gewinn um fast 27 Prozent eingebrochen ist.