Ein kleiner, glänzend grüner Käfer aus Asien wurde in Ungarn entdeckt und bedroht nun Eschenbäume in Europa.

Was ist passiert? Ein Käfer namens Eschenprachtkäfer, der ursprünglich aus Asien kommt, wurde erstmals in der EU in Ungarn in einer Falle gefangen. Kurz danach fand man 18 weitere Käfer in der Slowakei, ganz in der Nähe der ukrainischen Grenze. Weil der Käfer dort vermutlich schon weiter verbreitet ist, hat die EU sofort Quarantäne-Regeln eingeschaltet. Auch Österreich bereitet sich nun vor.

Der Käfer legt seine Eier auf der Rinde von Eschen ab. Die Larven fressen sich dann durch eine dünne Schicht unter der Rinde und schneiden den Baum quasi von seiner Nahrungsversorgung ab. Der Baum stirbt dann langsam, oft über mehrere Jahre, wobei zuerst die Krone und später der Stamm betroffen sind. Das gleiche gilt für einen Pilz aus Asien, die Eschentriebsterben-Krankheit, die die Bäume zusätzlich schwächt.