Argentiniens Kabinettschef Manuel Adorni ist zurückgetreten, weil er Geld und Häuser haben soll, das er mit seinem Gehalt eigentlich nicht bezahlen konnte.
Was ist passiert? Manuel Adorni war der wichtigste Helfer von Präsident Javier Milei in Argentinien. Er hat aber auch teure Sachen gekauft und ist viel gereist – viel mehr, als er mit seinem normalen Gehalt eigentlich hätte bezahlen können. Deshalb hat die Polizei, also die Staatsanwaltschaft, angefangen zu untersuchen, woher das Geld stammt. Nach monatelangem Druck hat Adorni jetzt seinen Rücktritt eingereicht.
Wer hilft? Die Staatsanwaltschaft in Argentinien ermittelt jetzt offiziell. Sie will herausfinden, ob Adorni wirklich etwas Verbotenes gemacht hat. Präsident Milei hat bisher noch keinen Nachfolger für den Posten bekannt gegeben. Karina Milei, die Schwester des Präsidenten, hat sich auf der Plattform X bei Adorni für seine Arbeit bedankt.
Was kannst du tun? Es ist gut, solche Nachrichten zu verfolgen, weil sie zeigen, dass Demokratie funktioniert: Wenn jemand im Amt beschuldigt wird, wird geprüft, ob das stimmt. Du kannst kritisch hinterfragen, was Politikerinnen und Politiker sagen, und verschiedene Quellen vergleichen, bevor du dir eine Meinung bildest.
