In der Nacht wurde das Studio der ARD in Kiew von einer Explosion getroffen – das Team blieb unverletzt und sendet jetzt aus Notlösungen weiter.
Stell dir vor, du kommst morgens zur Arbeit und dein Büro sieht aus wie ein Trümmerfeld: Fensterrahmen hängen aus den Wänden, überall Glassplitter, kaputte Technik. Genau das erlebte Studioleiter Vassili Golod am Samstag in Kiew. Er sprach von einem Schock. Aber er und sein Team gaben nicht auf.
Noch in der Nacht stand fest: Die Reporter*innen machen weiter. Ein Sprecher sagte: „Glücklicherweise war niemand im Studio.“ Der Sender WDR ist erleichtert und prüft jetzt die Statik des Gebäudes. Währenddessen arbeiten die Journalist*innen mit mobilem Equipment und von Ausweichplätzen aus – Hauptsache, die Nachrichten kommen zu uns.
Warum ist das für dich wichtig? Aus der Ukraine erreichen uns jeden Tag Informationen, die sonst vielleicht verborgen blieben. Die Leute vor Ort riskieren ihre Sicherheit, damit du mitbekommst, was im Krieg passiert. Wenn du die Nachrichten liest oder schaust, kannst du dir eine eigene Meinung bilden – genau darauf zählt ihre Arbeit ab.
